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Wie mache ich gute Lernnotizen? Ein praktischer Leitfaden für dich als Schüler/in oder Student/in

Tipps für Studenten 01 Dezember 2023

Die Prüfungen rücken näher und du fragst dich wahrscheinlich, wie du dein Lernen effektiv organisieren kannst. Eine der beliebtesten und nützlichsten Lerntechniken ist das Anfertigen von Lernnotizen. Wenn du diese Tipps befolgst, kannst du dich voller Zuversicht auf deine Prüfungen vorbereiten!

1. Warum Notizen machen?

Es hat viele Vorteile, Notizen zu machen. Erstens kannst du so die wichtigsten Informationen zusammenfassen und sie klar und übersichtlich ordnen. Indem du wichtige Konzepte auf Notizzetteln festhältst, zwingst du dich dazu, die Informationen zu verstehen und zu verinnerlichen, wodurch du sie leichter behalten kannst. Aber warum sollte man sich für handschriftliche Karteikarten entscheiden?

Handschriftliche Notizen zu machen hat erhebliche Vorteile gegenüber dem Tippen am Computer. Wenn du mit der Hand schreibst, bindest du dein Gehirn stärker in den Lernprozess ein. Die Bewegungen deiner Hand und die neuronalen Verbindungen, die mit dem Schreiben verbunden sind, tragen dazu bei, dass du dir die Informationen besser merken kannst. Außerdem kannst du deine Notizen mit Diagrammen, Zeichnungen und Farben individuell gestalten, was es dir leichter macht, Konzepte zu verstehen und zu behalten.

Neben dem handschriftlichen Aspekt ist es auch wichtig, dass du deine Notizen selbst erstellst. Wenn du dir die Zeit nimmst, deine eigenen Notizen zu erstellen, bist du aktiv in den Lernprozess eingebunden. Du wählst die wichtigsten Informationen aus, formulierst sie in deinen eigenen Worten um und ordnest sie nach deiner eigenen Logik. Dieser Prozess des Auswählens, Interpretierens und Zusammenfassens hilft dir, den Stoff besser zu verstehen und ihn leichter zu behalten. Indem du deine eigenen Notizen zum Wiederholen erstellst, stellst du eine persönliche Verbindung zum Inhalt her und kannst die Informationen später leichter abrufen.

2. Wie kannst du bei der Erstellung deiner Notizen direkt auf den Punkt kommen?

Bei der Erstellung von Notizen zum Wiederholen ist es wichtig zu wissen, wie man die wesentlichen Informationen auswählt, um die Effektivität zu maximieren. Hier sind ein paar Tipps, die dir helfen, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren:

  • Berücksichtige die Kursziele: Bevor du mit dem Schreiben deiner Notizen beginnst, solltest du dir über die Kursziele und -inhalte im Klaren sein. Erkenne die wichtigsten Konzepte, Theorien und Informationen, die deine Lehrkraft hervorhebt. So kannst du deine Bemühungen auf die wichtigsten Elemente konzentrieren.
  • Erkenne wiederkehrende Informationen: Im Laufe deines Studiums wirst du feststellen, dass bestimmte Informationen in den Kursen und Unterrichtsmaterialien immer wieder auftauchen. Erkenne diese wiederkehrenden Informationen und achte bei der Erstellung deiner Lernnotizen besonders auf sie. Diese Informationen sind in der Regel wichtig, um das Thema als Ganzes zu verstehen.
  • Konzentriere dich auf Schlüsselkonzepte: Die Schlüsselkonzepte sind das Fundament, auf dem dein Kurs aufgebaut ist. Erkenne sie und stelle sicher, dass du sie verstehst. Deine Notizen sollten klare Definitionen, relevante Beispiele und prägnante Erklärungen für jedes Schlüsselkonzept enthalten. Wenn du diese Konzepte beherrschst, bist du besser gerüstet, um die komplexeren Aspekte des Kurses zu bewältigen.
  • Passe deine Lernnotizen an deinen Lernstil an: Jeder Mensch hat einen anderen Lernstil. Wenn du visuell veranlagt bist, verwende Diagramme, Tabellen oder Schaubilder, um deine Karten zu ordnen. Wenn du auditiv bist, nimmst du auf, wie du die wichtigsten Informationen laut aufsagst. Wenn du deine Notizen an deinen Lernstil anpasst, fällt es dir leichter, sie zu verstehen und zu behalten.

3. Wie sollten deine Notizen aufgebaut sein?

Deine Notizen sollten einfach und klar sein. Hier sind ein paar Tipps, die dir helfen, effektive Lernnotizen zu erstellen.

Bevor du mit der Erstellung beginnst, nimm dir die Zeit, einen Plan aufzustellen. Bestimme die wichtigsten Themen oder Kapitel, die du behandeln musst, und ordne sie in einer logischen Reihenfolge. Das hilft dir, deine Notizen kohärent zu strukturieren und einen klaren Ablauf zu verfolgen. Du kannst Überschriften und Zwischenüberschriften verwenden, um die verschiedenen Abschnitte und Schlüsselbegriffe zu trennen.

Neben einer klaren Struktur kann die Verwendung von Abkürzungen sehr nützlich sein, um Platz zu sparen und das Lernen zu erleichtern. Erstelle eine Liste mit Abkürzungen, die du regelmäßig verwenden wirst, z. B. mathematische Symbole, Akronyme oder Abkürzungen für bestimmte Begriffe. Achte darauf, dass deine Abkürzungen einheitlich und leicht zu verstehen sind. So kannst du Informationen komprimieren, ohne dass die Bedeutung und das Verständnis darunter leiden.

Vergiss nicht, Aufzählungszeichen und Diagramme zu verwenden, um deine Blätter visuell zu strukturieren. Mit Aufzählungszeichen kannst du wichtige Punkte oder Schlüsselbeispiele auflisten, während Diagramme dir helfen können, komplexe Konzepte oder Beziehungen visuell darzustellen. Verwende Farben, um wichtige Informationen hervorzuheben und um die Navigation durch deine Notizen zu erleichtern.

Vergiss nicht, dass das Hauptziel darin besteht, die wichtigsten Informationen zu vereinfachen und zu verdichten, damit du sie leichter verstehen und behalten kannst.

4. Wie merkst du dir deine Notizen?

Sobald du deine Notizen erstellt hast, ist es wichtig, dass du sie dir gut einprägst. Lies sie laut vor, um dein auditives Gedächtnis zu stärken. Wiederhole die Informationen laut und verbinde sie mit Gesten oder Bewegungen, um dein kinästhetisches Gedächtnis zu stimulieren. Ein weiteres wirksames Mittel, um dein Gedächtnis zu stärken, ist die Verwendung von mnemotechnischen Assoziationen.

Mnemotechnische Assoziationen sind Strategien, die Bilder, Reime, Abkürzungen oder Geschichten verwenden, um gedankliche Verbindungen zwischen den zu lernenden Informationen und Elementen herzustellen, die leichter zu merken sind. Wenn du dir z. B. eine Liste von Gegenständen in einer bestimmten Reihenfolge merken musst, kannst du eine Eselsbrücke bilden, bei der jedes Wort mit dem Anfangsbuchstaben des jeweiligen Gegenstands auf der Liste beginnt.

Neben diesen individuellen Techniken kann auch das Lernen mit Freunden von Vorteil sein. Organisiere mit deinen Klassenkameraden Lernsitzungen, um Konzepte zu diskutieren, Fragen zu stellen und euch gegenseitig zu testen. Wenn du anderen die Themen erklärst, kannst du dein Wissen festigen und Lücken in deinem Verständnis des Kurses erkennen. Außerdem fördert die Arbeit in einer Gruppe den Austausch von Ideen und die intellektuelle Anregung.

Wenn du mit Freunden lernst, kannst du deine Notizen nutzen, um ein Quiz oder eine mündliche Präsentation zu erstellen. Indem ihr euch gegenseitig herausfordert, erhöht ihr euer Engagement für den Lernprozess und verbessert eure Fähigkeit, Informationen abzurufen, wenn ihr sie braucht.

Indem du individuelle Lerntechniken wie Eselsbrücken mit dem Lernen mit Freunden kombinierst, schaffst du eine dynamische und interaktive Lernumgebung, die das Lernen und Behalten von Informationen fördert.

Achte darauf, dass du ein Gleichgewicht zwischen Einzel- und Gruppenlernen hältst. Finde die richtige Zeit, um alleine zu lernen und an den Lerneinheiten mit deinen Klassenkameraden teilzunehmen, je nach deinem Lernstil und deinen persönlichen Vorlieben.

5. Wie oft solltest du deine Unterlagen überarbeiten?

Die Häufigkeit, mit der du deine Notizen oder Karteikarten überarbeitest, ist ein Schlüsselfaktor für effektives Einprägen. Eine bewährte Methode, um das Gedächtnis zu festigen, ist die Technik der Wiederholung in Abständen.

Dabei werden die Informationen in regelmäßigen Abständen wiederholt, wobei die Abstände zwischen den einzelnen Wiederholungen immer größer werden. Dieser Ansatz basiert auf der Theorie, dass das Abrufen von Informationen kurz vor dem Vergessen das Langzeitgedächtnis stärkt.

Wenn du deine Wiederholungsnotizen erstellst, solltest du dir Zeit nehmen, um sie sofort nach der Erstellung zu überprüfen. Bei dieser ersten Wiederholung werden die Informationen, die du gerade gelernt hast, gefestigt. Plane dann eine Wiederholung ein paar Tage später, um dein Verständnis und deine Erinnerung zu festigen.

Nach dieser zweiten Wiederholung kannst du die Wiederholungen zeitlich strecken, indem du sie erst nach einer Woche, dann nach einem Monat einplanst. Indem du die Abstände zwischen den Lerneinheiten allmählich vergrößerst, ermöglichst du deinem Gehirn, die Informationen langfristig zu festigen und die Effektivität deiner Lernzeit zu maximieren.

Das Wiederholen in Abständen hilft deinem Gehirn, den Übergang vom Kurzzeit- zum Langzeitgedächtnis nachhaltig zu gestalten. Außerdem kannst du so Lücken in deinem Wissen erkennen und dich besser auf die Informationen konzentrieren, die du nicht behalten kannst.

Wenn du die Wiederholung in deinen Lernplan aufnimmst, verbesserst du deine Fähigkeit, dir wichtige Informationen zu merken und zu behalten, und erhöhst deine Chancen, deine Prüfungen zu bestehen. Nachdem du deine Notizen eingescannt hast, kannst du sie mit Scribzee mit einer Erinnerung versehen, damit du sie zum richtigen Zeitpunkt durchgehst.

Denke daran, dass die Wiederholungsintervalle je nach Komplexität des Fachs und deiner eigenen Lernfähigkeit variieren können. Zögere nicht, diese Intervalle an deine persönlichen Bedürfnisse anzupassen.

Fazit:

Gute Lernnotizen zu machen ist eine wichtige Fähigkeit für alle Schüler/innen, die in ihren Prüfungen gut abschneiden wollen. Sie helfen dir, Informationen zusammenzufassen, sie effizient zu organisieren und sie dir leichter einzuprägen. Wenn du die Ratschläge in diesem Artikel befolgst, wirst du in der Lage sein, klare und prägnante Notizen zu erstellen und deine Prüfungsleistungen zu verbessern. Vergiss nicht, regelmäßige Lerneinheiten einzuplanen und aktiv mit deinen Notizen zu üben. Viel Glück! 😊

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